Brandenburgischer Baukulturpreis 2013

Bauen in der Gesellschaft

Mit den seit nahezu 20 Jahren vorliegenden Ergebnissen der Architekturpreise, Ingenieurpreise und jetzt der Baukulturpreise in Brandenburg werden besondere baukulturelle Leistungen gewürdigt und dokumentiert. Im Rückblick wird auch die Entwicklung der Baukultur im Land Brandenburg über Jahre ermöglicht.

Unser Dank gilt besonders dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Brandenburg für dessen umfassende und aktive Unterstützung. Gleichwohl gilt dieser Dank auch den vielen Bauherren im Land – den privaten, öffentlichen und institutionellen. Deren Planungswille ist die Basis für die Leistungskraft der Architekten und Ingenieure.

2013 lobten die Architektenkammer und die Ingenieurkammer den Brandenburgischen Baukulturpreis zum 3. Mal aus. Seit 2009 werden die Anstrengungen beider Kammern zur Förderung der Baukultur im Land Brandenburg gebündelt und das eigentlich Alltägliche- ‚Gemeinsam Bauen‘ zwischen Architekten und Ingenieuren stärker zum Ausdruck gebracht.

Planen und Bauen erfordert Kreativität und Kommunikation von Bauherren, Architekten und Ingenieuren. Unter dem Leitmotiv ‚Bauen in der Gesellschaft‘ wurde der Brandenburgische Baukulturpreis 2013 ausgelobt.

Die Vielfalt des Landes Brandenburg spiegelt sich in den eingereichten 60 Objekten zum Brandenburgischen Baukulturpreis wider, aber auch der Anspruch und Gestaltungswille der Bauherren. Vom Stadthafen in Senftenberg über Institutsbauten in Wildau und Potsdam, ein Museum in Wandlitz, etliche Wohnhäuser und Brücken bis hin zu einem sanierten und umgenutzten Denkmal in Wittstock reicht das Spektrum. Die kreative Kooperation von Architekten, Ingenieuren und Bauherren steht für die herausragende Qualität dieser Objekte.
Generationengerechte Planungen, Energieeffizienz und neue konstruktive und technische Systeme werden von vielen der eingereichten Objekte getragen. Den Respekt vor dem Ort, das Selbstbewusstsein der Planung, die unaufgeregte Reduzierung von Funktionen, Konstruktion und Gestaltung auf einen wesentlichen Kern, der aber auch ein hohes Maß an Sinnlichkeit bewirkt, kennzeichnet die ausgezeichneten Objekte des Brandenburgischen Baukulturpreises 2013.

Bernhard Schuster - Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer Matthias Krebs - Präsident der Brandenburgischen Ingenieurkammer

 

Die Jurysitzung fand am 1. Juli 2013 statt, die Jury setzte sich wie folgt zusammen:

  • Dipl.-Ing. Bernhard Schuster | Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer
  • Dipl.-Ing. Matthias Krebs | Präsident der Brandenburgischen Ingenieurkammer
  • Prof. M.Sc. Karen Eisenloffel | BTU Cottbus, Studiengang Bauingenieurwesen
  • Prof. Dipl.-Ing. Karl-Heinz Winkens | FH Potsdam, Fachbereich Architektur und Städtebau
  • Prof. Dipl.-Ing. Petra Kahlfeldt | Architektin
  • Prof. Dr. sc. techn. Mike Schlaich | Bauingenieur
  • Dr. Ruth Klawun für Dr. Georg Frank | Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum BLDAM

Nichtstimmberechtigte Sachverständige wurden nicht berufen.
Die Vorprüfung wurde am 4. Juni 2013 durchgeführt.
Mitglieder der Vorprüfung:
Brandenburgische Ingenieurkammer:

  • Dipl.-Ing. Peter Hauptmann | Ingenieur
  • Dipl.-Ing. Norbert Seidel | Ingenieur
  • Dipl.-Ing. Ronald Berndt | Ingenieur

Brandenburgische Architektenkammer:

  • Dipl.-Ing. Philipp Jamme | Ausschuss Wettbewerb und Vergabe
  • Dipl.-Ing. Michael Klingenberg | Architekt
  • Dipl.-Ing. Oliver Vogeler | Landschaftsarchitekt

Gern senden wir Ihnen die Dokumentation zum Brandenburgischen Baukulturpreis 2013 gegen eine Gebühr von 2,20 € zu. Bitte schicken Sie ein E-Mail an die Landesgeschäftsstelle info@ak-brandenburg.de

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