Brandenburgischer Baukulturpreis 2009

Der Baukulturpreis ist eine Initiative der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Ingenieurkammer. Die von Infrastrukturministerium und Wissenschaftsministerium mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung ersetzt den früheren Architekturpreis und Ingenieurpreis und soll ein Zeichen setzen für die ganzheitliche Betrachtung von gebauter Umwelt im gesellschaftlichen Kontext. Wie seine Vorgänger wird der Baukulturpreis im zweijährigen Rhythmus verliehen.

Die eingereichten Arbeiten weisen ein breites Spektrum auf. Es reicht von innovativen Wohnhäusern in Dörfern und kleinen Städten über den zukunftsfähigen Umbau eines Bahnhofes zur Bibliothek, mehreren Hochschul- und Institutsbauten, neu gebaute oder sanierte Brückenbauwerke bis hin zur Sanierung eines kleinen Holzhauses der klassischen Moderne. Aus über 80 Arbeiten, deren Standorte vom Südwesten bis zum Nordosten Brandenburgs liegen, wurden durch die hochkarätig besetzte Jury die Brandenburgischen Baukulturpreise 2009, Anerkennungen und Förderpreise ermittelt. Zuvor führte die Jury eine zweitägige Bereisung zu ausgewählten Objekten durch.

Die Auslobung des Brandenburgischen Baukulturpreises 2009 erfolgte zu acht Themenfeldern. Es wurden 5 Preise, zwei Förderpreis und vier Anerkennungen verliehen für:

  1. Zukunftsfähiges Wohnen und Arbeiten
  2. Beispielhafte Lösungen für das Bauen im Bestand
  3. Die Vielfalt der Stadt- und Siedlungsfunktion, der Stadt- und Ortsbildgestaltung
  4. Ingenieurbauten
  5. energiesparendes und klimafreundliches Bauen, Einsatz von regenerativen Energien
  6. innovative komplexe Tragwerke
  7. Vorhaben aus dem Bereich Innenarchitektur
  8. Freiflächen- und Landschaftsgestaltungen als Teil der Baukultur

Die zum Brandenburgischen Baukulturpreis 2009 eingereichten Projekte wurden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Impulswirkung des Projektes, Beitrag zur Aufwertung des unmittelbaren Umfeldes
  • Richtungsweisende Lösungen der funktionalen und strukturellen Einbindung in das städtebauliche und landschaftliche Umfeld
  • Städtebauliche, architektonische, landschaftsarchitektonische Qualität, innovative Ingenieurleistungen
  • Innovative Ansätze (z. B. zum Wohnen, zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts, für eine kulturelle, soziale oder ökologische Erneuerung)
  •  Bauherrenmodelle, Bürgerbeteiligung und neue Kooperationsformen

Die Jury setzte sich wie folgt zusammen:

  • Bernhard Schuster, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer
  • Wieland Sommer, Präsident der Brandenburgischen Ingenieurkammer
  • Prof. Dr. Raimund Fein, Hochschule Lausitz (FH), Studiengang Architektur (Vorsitz)
  • Volker Wetzk, BTU Cottbus, Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung in Vertretung für Prof. Dr. Werner Lorenz
  • Antje Osterwold, Osterwold-Schmidt Architekten BDA, Weimar
  • Prof. Dr. Jan Knippers, Knippers Helbig KHing gmbh, Stuttgart
  • Dr. Georg Frank, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum BLDAM in Vertretung für Dr. Ruth Klawun

 

Als nichtstimmberechtigte Sachverständige wurden berufen:

  • Britta Bösche, Innenarchitektin
  • Johannes Grothaus, Landschaftsarchitekt
  • Wolfgang Kagel, Ingenieur

Gern senden wir Ihnen die Dokumentation zum Brandenburgischen Baukulturpreis 2009 kostenlos zu.
Bitte schicken Sie ein E-Mail an die Landesgeschäftsstelle info@ak-brandenburg.de

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