Anerkennung im Rahmen der Auszeichnung mit dem Brandenburgischen Architekturpreis 2007 für Freiflächen- und Landschaftsgestaltung als Teil der Baukultur

Brücke im Lennépark Baruth/Mark

Brücke im Lennépark Baruth/Mark
Brücke im Lennépark Baruth/Mark
Verfasser: 
Dipl.-Ing. Britta Aumüller
Dipl.-Ing. Tobias Hamm, Stuttgart
Bauherr: 
Stadt Baruth/Mark
Kommune: 
Stadt Baruth/Mark

Im Schlosspark am Rande der Stadt Baruth, der von Lenné gestaltet wurde und seit Jahren mit dem Schloss zusammen erweckt werden will, hat die Stadt Baruth auf der Basis eines international ausgelobten Wettbewerbes das Thema Brücke bearbeiten lassen. Von Fliesen durchzogen, ist für die Erlebbarkeit des Parks der Neubau von kleinen Fußgängerbrücken erforderlich. Eine Skulptur als Brücke wurde in diesem Wettbewerb auserkoren und mittlerweile auch gebaut. Eine prägnante Holz-Lamellen-Konstruktion, mehrfach anscheinend gebogen, wächst optisch aus der Brückenfläche empor, wird zur Sitzfläche, zur Liegefläche. Aus mehreren Wahrnehmungsebenen ist diese Brückenskulptur vielgestaltig erlebbar. Als Zeichen im Raum, als Haltepunkt mit dem Blick über den Park zum Schloss, als Brücke zum Darübergehen. Ihre kulissenhaft gearbeitete Rückseite erschließt sich glücklicherweise erst im dritten Blick. Sie ordnet sich unter und ist zur gleichen Zeit dominant. Diese Brücke ist ein Beispiel dafür, wie wichtig der Punkt für das ‚i’ ist. Vor allem aber, welchen Beitrag innovative Arbeiten und mutige Juryentscheidungen zur Identitätsstiftung mitten in Brandenburg leisten können.