Brandenburgischer Architekturpreis 2005 für die Vielfalt der Stadtfunktion und Stadtbildgestaltung

Marie-Curie-Gymnasium in Dallgow-Döberitz

Marie-Curie-Gymnasium in Dallgow-Döberitz
Marie-Curie-Gymnasium in Dallgow-Döberitz
Verfasser: 
Dipl.-Ing. Armand Grüntuch, Dipl.-Ing. Almut Grüntuch-Ernst, Berlin
Bauherr: 
Landkreis Havelland
Kommune: 
Gemeinde Dallgow-Döberitz

Auf der Grundlage eines Wettbewerbserfolges wurde der Neubau des Marie-Curie-Gymnasiums in Dallgow-Döberitz errichtet. Mit der städtebaulichen Konzeption werden die Siedlungskante und die Offenheit zum Landschaftsraum überzeugend herausgearbeitet. Dabei sorgen die in der Dimension großzügigen Baukörper für ein streng geordnetes Ensemble mit moderaten Proportionen. Klare Freiräume als Terrasse, Hof, Treppenanlagen und Freispielplätze gewähren die Durchlässigkeit der Grünräume. Die örtliche Topografie wurde wie selbstverständlich ausgenutzt.

Die schulische Funktionsverteilung ist hervorragend. Die Raumfolgen von Zugangsraum, Mehrzweckraum und Cafeteria bis zur Sporthalle ermöglichen eine Vielfalt der Nutzung, Lebensräume für Schüler wurden geschaffen.

Die Gestalt des Gymnasiums verbindet Elementierung und Farbspiel zu einer unaufdringlichen Leichtigkeit und vermittelt damit kein Bild von Schule als Institution.